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Satzung

Satzung des Vereins Dakini Netzwerk e.V.

§ 1 (Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins)

Der Verein führt den Namen : Dakini Netzwerk e.V.

Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden.

Der Verein hat seinen Sitz ab Mai 2010 in Hamburg

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.



§ 2 (Zweck des Vereins)

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar mildtätige Zwecke mit dem Ziel der Fürsorge für bzw. der Förderung von persönlich und wirtschaftlich bedürftigen Menschen im Sinne des § 53 Nr. 1 und 2 AO in Nepal, Tibet und Indien. Auch Institutionen vor Ort wie Klöster, Schulen und Waisenhäuser, die dem Vereinszweck entsprechende Ziele verfolgen, sollen in den Kreis derer einbezogen werden, die vom Verein unterstützt werden. Da der Verein auf die Erfüllung auch der geistig-seelischen Grundbedürfnisse der Menschen abzielt, wird eine Förderung auf den Gebieten der Religion und Kultur mit einbezogen.

Die Mittel des Vereins dürfen nur zu den satzungsgemäßen Zwecken verwendet werden.

Alle Inhaber von Vereinsämtern sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig.



§ 3 (Verwirklichung der Satzungszwecke)

Die Unterstützung kann in Form finanzieller Zuwendung, persönlichem Arbeitseinsatz hier oder vor Ort, humanitärer Hilfe jedweder Art, Planung und Durchführung von Spendensammlungen in Deutschland und im Ausland erfolgen, sofern der Vereinszweck dadurch verwirklicht wird.



§ 4 (Erwerb der Mitgliedschaft)



Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die bereit und in der Lage ist, den Vereinszweck zu fördern und die Satzung anzuerkennen. Dies gilt auch für Personenzusammenschlüsse.

Über den schriftlichen Antrag um Aufnahme in den Verein, der an die Geschäftsstelle des Vereins zu richten ist, entscheidet der/die jeweilige Vereinsvorsitzende, im Vertretungsfall dessen/deren Stellvertreter/-in. Ein abgelehnter Bewerber um die Mitgliedschaft hat innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Ablehnungsbeschlusses das Recht, die nächste Mitgliederversammlung anzurufen; diese entscheidet endgültig. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.



§ 5 (Beendigung der Mitgliedschaft)

Die Mitgliedschaft im Verein endet

· durch den Tod des Mitgliedes

· durch freiwilligen Austritt oder

· durch Ausschluss aus dem Verein.



Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er ist nur mit einer Frist von drei Kalendermonaten zum Ende eines Jahres möglich. Maßgebend für die Wahrung der Kündigungsfrist ist der Zugang der Kündigungserklärung.

Der Ausschluss aus dem Verein erfolgt aus wichtigem Grund durch Beschluss des Vorstandes. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor , wenn das Mitglied gröblich gegen Vereinsinteressen verstoßen hat. Dem Mitglied ist vor Beschlussfassung mit angemessener Frist die Möglichkeit zur Äußerung zu geben. Der Beschluss wird mit Zugang wirksam, bei unbekanntem Aufenthalt des Mitgliedes vier Wochen nach seiner Aufgabe zur postalischen Zustellung an die letzte bekannte Adresse. Innerhalb eines Monats nach Zugang bzw. Aufgabe des schriftlichen Beschlusses zur postalischen Zustellung an die letzte bekannte Adresse kann das Mitglied schriftliche Beschwerde zur nächsten, satzungsgemäßen Mitgliederversammlung bei dem Vorstand einlegen. Die Beschwerde hat keine aufschiebende Wirkung. Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Beschwerde und damit über die Mitgliedschaft abschließend und mit einfacher Mehrheit.

Das ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglied hat keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen.



§ 6 (Mitgliedsbeiträge)

Von den Mitgliedern des Vereins können Mitgliedsbeiträge erhoben werden. Die erstmalige Erhebung, die Höhe, die Zahlungsweise und die Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge wird durch die Mitgliederversammlung festgelegt.

Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die mit einem Ehrenamt betrauten Mitglieder haben nur Anspruch auf Ersatz tatsächlich erfolgter Auslagen.



§ 7 (Organe des Vereins)

Organe des Vereins sind

· die Mitgliederversammlung

· der Vorstand



§ 8 (Mitgliederversammlung)

Die ordentliche Mitgliederversammlung wird mindestens einmal im Geschäftsjahr durchgeführt.

Hierzu werden die Mitglieder schriftlich, mit einer Frist von mindestens einer Woche unter Angabe der Tagesordnung von dem Vorstand eingeladen.

Die außerordentliche Mitgliederversammlung findet statt, wenn das Interesse des Vereins es erfordert oder wenn die Einberufung von mindestens einem Drittel der Mitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand schriftlich verlangt wird. Die Ladungsfrist beträgt in diesem Fall mindestens drei Tage, die Angabe der Tagesordnung ist nicht erforderlich.

Die Mitgliederversammlung wird von dem/der ersten Vorsitzenden, im Verhinderungsfall von dem/der stellvertretenden Vorsitzenden, bei dessen/deren Verhinderung von einem von der Versammlung gewählten Mitglied des Vorstandes geleitet.

Die Mitgliederversammlung kann eine Ergänzung der vom Vorstand festgesetzten Tagesordnung mit einer Mehrheit von mindestens zwei Dritteln beschließen.

Soweit die Satzung nichts anderes vorschreibt, entscheidet bei der Beschlussfassung der Mitgliederversammlung die einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen bleiben dabei außer Betracht. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden, im Verhinderungsfall dessen/deren Vertreter. Dies gilt auch für Änderungen des Vereinszwecks oder der Satzung.

Die ordentliche und außerordentliche Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens fünf Prozent aller Mitglieder, mindestens jedoch drei volljährige Mitglieder erschienen sind.

Die Art der Abstimmung wird vom Versammlungsleiter festgelegt. Es muss jedoch schriftlich abgestimmt werden, wenn dies von einem Drittel der anwesenden Mitglieder beantragt wird.





§ 9 ( Vorstand)

Der Vorstand besteht aus

· dem oder der ersten Vorsitzenden,

· dem oder der zweiten Vorsitzenden,

· dem oder der Schatzmeister/-in.



Im Bedarfsfall können weitere Vorstandsämter geschaffen werden.

Der Vorstand wird jeweils für die Dauer von zwei Jahren, von dem Tag der Wahl an gerechnet, von der Mitgliederversammlung gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt.

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten durch den ersten Vorsitzenden/die erste Vorsitzende, den zweiten Vorsitzenden/die zweite Vorsitzende und den Schatzmeister/die Schatzmeisterin. Sie sind jeweils einzelvertretungsberechtigt.

Vereinsämter werden grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt. Der Vorstand kann aber bei Bedarf eine Vergütung nach Maßgabe einer Aufwandsentschädigung im Sinne des § 3 Nr. 26a EStg beschließen.



§ 10 (Protokollierung der Beschlüsse)

Die in Mitgliederversammlungen, Vorstandssitzungen getroffenen Beschlüsse sind in einer Niederschrift zu protokollieren. Die Niederschrift, die Ort und Zeit der Versammlung, den Namen des Versammlungsleiters sowie den jeweiligen Antrag und das Abstimmungsergebnis enthalten soll, ist von dem jeweiligen Versammlungsleiter zu unterschreiben.



Soweit erforderlich und überwiegende Interessen dem nicht entgegenstehen, werden protokollierte Beschlüsse den Mitgliedern in geeigneter Form bekannt gegeben.



§ 11 (Auflösung des Vereins)

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit mindestens einfacher Stimmenmehrheit beschlossen werden. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall des bisherigen Zwecks geht das Vereinsvermögen an das Tibetische Zentrum e.V., Hermann-Balk-Straße 106, D-22147 Hamburg, der es mit der Auflage der ausschließlichen und unmittelbaren Verwendung für steuerbegünstigte Zwecke i.S.d. § 2 dieser Satzung an das Kloster Kopan in Kathmandu/Nepal unter der Voraussetzung der Einwilligung des für den Verein zuständigen Finanzamtes weiterzuleiten hat.



§ 12 (Redaktionelle Änderungen / Satzungsänderungen)



Der Vorstand ist ermächtigt, etwaige redaktionelle Änderungen dieser Satzung auf Anforderung des Registergerichts, des zuständigen Finanzamtes oder anderer zuständiger Behörden von sich aus vorzunehmen.

Jede Satzungsänderung ist dem zuständigen Finanzamt durch Übersendung der geänderten Satzung anzuzeigen


§ 13 (Sonstige Bestimmungen)

Soweit in dieser Satzung nichts anderes geregelt ist, gelten im übrigen die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB).