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Lelung

Nyagton Rinpoche mit seinen Mönchen

Neue Webseite

Die neue Webseite von Nyagton Rinpoche dem Kloster Lelung ist online: http://nyagtonrinpoche.weebly.com/

Sponsoren gesucht

Das Lelung Kloster in Sikkim sucht dringend Sponsoren für seine 20 kleinen Mönchskinder und die 10 älteren Betreuer. Folgender Sponsorenwunsch erreicht uns dazu im Februar 2015: "We want to humbly request you for find some help for the student small monks of the Lelung Monastery for the studies of student monks, For now we have 10 elder monk and 20 students monks. We would appreciate if you could find contribute something for student monk for studies This is our sincere request, that we shall always be grateful and thankful to you from our hearts deep within.."

Wir freuen uns über jede Unterstützung. Bitte wenden Sie sich telefonisch, per Post oder per E-Mail an uns.

Lelung Monastery Sikkim

Das Lelung Kloster in Sikkim, im tibetischen Flüchtlingscamp Rawangla, sucht dringend Sponsoren, um den Neubau für die Mönchskinder und den Tempelraum zu finanzieren. Es werden dort zur Zeit etwa 30 Schüler unterrichtet und verpflegt. Sie konnten nicht länger in Baracken untergebracht werden, da die harten Winter im Hochgebirge grausam kalt und schneereich ist. Wir unterstützen den Kloster seit vielen Jahren und bewundern mit wie viel Einsatz und Mut die Leitung ihr Ziel verfolgt, den Menschen in dem Camp die Möglichkeit zu geben, ihre Söhne in die Schule zu schicken und sie im Dharma unterrichten zu lassen. Wenn Sie für diesen guten Zweck spenden möchten, bitten wir um eine entsprechende Überweisung mit dem Hinweis „Lelung-Monastery“ auf unser Dakini- Konto.

H.E Nyagton Rinpoche mit seinen Mönchen

Kloster Lelung

Das Lelung Kloster im tibetischen Flüchtlingslager Ravangla, Sikkim. Ravangla ist abgelegen und friedvoll, es gibt weit und breit keine Ablenkung. Das entspricht den traditionellen Voraussetzungen für ein tibetisches Kloster. Das Land wurde vom der Verwaltungsbehörde (dem Staat) Sikkim dem Settlement für den Bau des Klosters zur Verfügung gestellt.

Es gibt viele Anwärter in Indien und in Tibet selbst, die in das Kloster aufgenommen werden möchten.- In diesem Grenzgebiet zu Tibet treffen immer wieder Flüchtlinge aus Tibet ein, die Mönche werden und die tibetisch buddhistische Philosophie studieren wollen. In ihrem Heimatland ist das wegen der Restriktionen durch das chinesische Regime nicht möglich.

Das Kloster sollte alle typischen Räumlichkeiten umfassen wie einen Tempel, Schlafräume, Klassenzimmer für den Unterricht, Küche, Speisesaal, Bibliothek und Büro. Auch ein paar Gästezimmer.

Es sollte ein Ort für Studium und Meditation für Tibeter und Buddhisten aus aller Welt werden, die sich in die Einsamkeit zurückziehen möchten, um das spirituelle Leben zum Wohle aller Wesen zu pflegen. Innerer Friede und Mitgefühl haben ja durchaus eine Wirkung auf den Lauf der Welt, auch wenn sie an abgeschiedenen Orten entwickelt und praktiziert werden.

Das Lelung Kloster wurde in Tibet zerstört und soll nun in Indien wieder errichtet werden, weil in Tibet selbst die religiöse Freiheit nicht gewährleistet ist. Dort wird die Zahl der Mönche von Amts wegen beschränkt und das Studium der Philosophie und Ritualkunst beschnitten. Stattdessen werden die Mönche einer politische Indoktrination und strenger Kontrolle unterworfen.

Es steht zu hoffen, dass mit einem Liberalisierungs- und Humanisierungsprozess in China der Dialog mit der Bevölkerung jenseits der Grenze in Tibet aufgenommen werden kann. Die spirituellen Bedürfnisse dieser Menschen könnten vom Lelung Kloster in Sikkim aus befriedigt werden.

Die tibetische Tradition ist stark religiös geprägt, ja zutiefst durchdrungen. Die Klöster spielen in diesem Zusammenhang eine ganz große Rolle. Durch den Wiederaufbau des Lelung Klosters wird ein Zeichen der Hoffnung für die Exiltibeter im Ravangla Settlement gesetzt. Sie können sich mit diesem spirituellen Zentrum identifizieren und die Verbundenheit mit ihren Wurzeln auch in der Fremde pflegen.

Nach tibetischem Brauch wird der Klerus in jede Lebenssituation einbezogen und es ist von größter Bedeutung gerade auch für Kranke und Alte, ein Kloster in der Nähe zu haben. Die Zeremonien für Sterbende und Tote erfordern einen hohen Einsatz an spiritueller Begleitung und dies kann durch so ein spirituelles Zentrum gewährleistet werden. Für die Kinder andererseits steht der Weg ins Kloster und der entsprechenden Ausbildung offen, was in der tibetischen Kultur ebenfalls eine sehr starke Rolle spielt.

Die Bevölkerung des Settlements steht hinter dem Klosterbau und sie sind bereit, so viel wie möglich an Eigenleistung zur Errichtung des Klosters einzubringen. Für die Bauarbeiten stehen erfahrene Fachleute zur Verfügung. Der Bau einer kleinen Klinik im Rahmen des Klosterprojektes wird angedacht.

Geschrieben von Tenzin Jampa Oktober 2007